Wanderung in die "Fahnerschen Höhen"

Wanderung am 13. April 2014 entlang an Feldern, durch die blühenden Plantagen und dann in den erwachenden Wald bis zur Jagdhütte.
Wanderung in die "Fahnerschen Höhen"
Frühlingswanderung des Kultur- und Heimatvereins Döllstädt e.V.

Endlich war es wieder soweit. Die Wanderung in unsere schöne Fahner Höhe konnte beginnen. Dieses Mal trafen sich alle Wanderfreunde am „Krummen Ei“ in Döllstädt. Anfänglich waren es gar nicht viele, doch kurz vor Beginn der Wanderung war eine ordentliche Truppe zusammen gekommen. Ausgestattet mit Wanderstock und Rucksack, Wanderschuhen und jeder Menge guter Laune starteten wir unsere Wanderung. Herr Gerald Hahn erklärte sich spontan bereit, einige Erläuterungen zur Wanderstrecke zu berichten. So konnten die Wandersleute sich nicht nur gesundheitlich erfreuen, auch war es ein interessanter und lehrreicher Nachmittag. Entlang an grünenden Feldern, am Kistenplatz vorbei, wanderten wir bis zum großen Lindenbaum. Von hier aus gingen wir zwischen den Plantagen hindurch.
Welcher Duft empfing uns hier! Rechts und links blühten die Obstbäume und der laue Wind ließ die bereits verblühten Kirschblüten über uns tanzten, man hatte das Gefühl, als würde es bei schönstem Sonnenschein scheinen. Frühling heißt erwachen, erwachen der Sinne und der Hoffnung.
Froh gelaunt und mit Appetit kamen wir Wandersleute, gemeinsam mit Kind und Hund, an unserer Jagdhütte an. Hier hatte schon unser Küchenteam alles vorbereitet. Die gelbe Tischdecke lockte uns schon aus der Ferne und die Bockwürstchen und Wiener waren bereits heiß. Der Kuchen war geschnitten und der Kaffee duftete. Unsere lieben Backfrauen haben sogar „Osterhasenkuchen“ gebacken, schick war dieser und auch die anderen Kuchen anzusehen und noch besser zu essen. Wer es deftig wolle, der aß Bockwurst und Kartoffelsalat, es hat alles geschmeckt, denn das Vorbereitete war alle.
Eine Woche vor Ostern hatte sich doch dann auch noch der Osterhase in unseren Wald verirrt und hatte für die großen und kleinen Kinder Ostereier versteckt. Gefunden haben diese aber nur die Kinder, woran dies wo lag? Wir hoffen, unsere Kinder hatten etwas Freude daran.
Ein ganz besonders Highlight war jedoch unsere Nachhausefahrt. Ja, Wandersleute sind auch irgendwann mal müde und da sind wir alle mal wieder riesig froh, dass es unseren Günter Witzmann gibt. Unser Günter hat von der Döllstädter Obstgenossenschaft e.V., von Kevin und Heidelore Degenhardt, zwei tolle Anhänger besorgt. Diese spannte er an seinen Traktor und alle geschafften und müden Gäste fanden dort den besten Transport, welchen es wohl gibt. Schon bevor der Traktorzug mit Zugführer Günter im Bahnhof „Krummes Ei“ einfuhr, hörte man das fröhliche Lachen der Gäste.

Ich denke wir können behaupten, es war ein sehr schöner Nachmittag und wir danken den Gästen, dass Sie gemeinsam mit uns dieses ermöglichten. Wir danken Herrn Hahn für die lehrreichen Ausführungen und Kevin und Heidelore für Ihre Unterstützung, Sie sagen niemals nein, wenn wir als Verein Ihre Hilfe benötigen. Wir danken unserem Küchenteam und Getränketeam für die Organisation der Verpflegung und Schaffner und Zugführer Günter für den sicheren Transport.