Osterbrunnen sind Anziehungspunkt und Attraktion


Als es noch keine zentrale Wasserversorgung gab, war gutes Wasser eine besondere Kostbarkeit. Aus dieser Zeit stammt der Brauch, der die hohe Bedeutung von Wasser fürs Leben betont, die lebenserhaltenden Quellen zu schmücken. Aus der Fränkischen Schweiz stammt der Brauch, „Osterbrunnen“ (Dorfbrunnen) mit Tausenden buntbemalten Eierschalen, mit Blumen, Kränzen und Girlanden zu verzieren. In manchen Ortschaften sind die geschmückten Osterbrunnen bereits zur Touristenattraktion geworden, was leider für Döllstädt´s Osterbrunnen nicht zutraf, denn nach dem Aufruf unsere geschmückten Brunnen zu zählen, hat sich Keiner gemeldet. Deshalb möchten die fleißigen Frauen aus Döllstädt die Zahl bekannt geben. Es waren 6 Brunnen, die wunderschön (wie auf den Bildern zu sehen) geschmückt wurden. Die Frauen trafen sich am Samstag vor Ostern und machten sich an die Arbeit ihre Brunnen liebevoll zu verschönern. Auch hatte es Petrus gut gemeint mit unseren Künstlern und ließ die Sonne scheinen, was ja diesen Winter nicht oft vorkam.

Wir hoffen, dass viele Gäste und Bewohner Döllstädt´s die geschmückten Brunnen gefunden und bestaunt haben. Ostern war ja das Wetter für diese Suche ideal, wenn man die richtige warme Kleidung angezogen hatte.


Nachfolgend die 6 Brunnen, die sich in festlichen, österlichen Schmuck zeigen:

1. Der Brunnen gegenüber dem neuen Kultur – und Sportzentrum. Geschmückt von Rosi und Judith Bley, Margot Alexandrow und Birgit Zubiller



2. Der Brunnen vor der Gemeinde und der Feuerwehr. Geschmückt von Rosi und Judith Bley, Margot Alexandrow, Christina Kempf und Birgit Zubiller



3. Der Brunnen in der Weststraße. Geschmückt von Heidelore und Antje Degenhardt und Romy Adler



4. Der Brunnen auf dem Lindenhof. Geschmückt von Fam. Frank Ehrlich



5. Der Brunnen auf dem Ziegenberg. Geschmückt von Henny Barth und Karin Simmen



6. Der Brunnen in der Oberstraße. Geschmückt von Edith Freytag und Gabi Rupprecht


„Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.“